Es wird abstrakt

Hallo Abstraktion – ich komme! Bislang folge ich konsequent meinem freien Malstil und dominanten Pinselduktus – von abstrakter Malerei bin ich allerdings noch entfernt. Das wird jetzt anders! Deswegen habe ich mich selbst herausgefordert.

Die Rahmenbedingungen: Freitag Nacht, ein paar zerteilte Seiten Aquarellpapier und alles was ich an Malmaterial gerade griffbereit hatte. Neben Arylfarben auch Tusche, Bleistift, Pastellkreide, Wachspastell. Ich habe das Papier in kleines Format zerteilt und einfach angefangen, gezeichnet, das Gezeichnete teilweise übermalt, eine nächste Farbschicht drauf gegeben, verworfen was ich blöd fand, stehen gelassen was mir gefallen hat, das Material gewechselt und immer weiter gearbeitet. Blatt für Blatt. Bis ich 5 fertige Bilder hatte. Und k.o. war. Es ist unglaubich, wie gleichermaßen anstrengend und befreiend Malerei sein kann.

Das Foto ist in der Nacht entstanden, ich habe schon bessere gemacht, aber es zeigt mein Erfolgserlebnis der ersten Stunden. Es hat mich meinen Aquarellblock gekostet mich gleichzeitig eine große Erfahrung bereichert. Die Fotos in der Einzelansicht stelle ich wieder in die Galerie.

Rodgau Art 2019 – und ich war dabei

Zum ersten Mal habe ich mich aus der Deckung getraut und mich beworben. Etwas was ich zuvor noch nie gemacht habe. Das ist schon irgendwie spannend. Aber die Zeit war reif. Ich wollte es so.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass meine Bilder tatsächlich ausgewählt worden sind! So war ich ab dem 26. Oktober eine von über 80 Künstlern in der Stadthalle. Es war ein spannendes Wochenende mit inspirierenden Gesprächen (jedenfalls die meisten davon) und einem wirklich hilfreichen Ausstausch mit anderen Ausstellern.

Mein persönliches Highlight: Winno Sahm, Dezernent für Kultur, Sport und Ehrenamt führte Samstag und Sonntag interessierte Besucher durch die Ausstellung, besuchte jeweils 13 Kunstschaffende an Ihren Ständen und stellte eines der Werke besonders heraus. Und ich war dabei und erlebte, wie er den gespannten Zuhörern seine Sicht auf mein Bid schilderte und dabei von „einer malerischen Delikatesse“ sprach. Danke Herr Sahm für dieses wirklich coole Kompliment! Das nehme ich gerne an!